EIN FESTE BURG IST UNSER GOTT – Konzert zum Reformationsjubiläum am 29. Oktober 2017

Zum Reformationsjubiläum erklingt Musik von der Gregorianik und ihrer Bearbeitung (Kontrafaktur) durch die Reformatoren bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten (John Rutter, Bernhard Hemmerle). Im Zentrum steht der Luther-Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ als Gemeindelied und Bearbeitungen für Orgel und Blechbläser (Johann Pachelbel, Max Reger und Georg Philipp Telemann). Werke der wichtigsten Schöpfer protestantischer Kirchenmusik, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy, dürfen natürlich nicht fehlen. Mit Samuel Scheidt, Carl Stein und Christian Heinrich Rinck sind Barock und Romantik aus Mitteldeutschland und Hessen vertreten, während Giovanni Gabrielis mehrchörige Bläsermusik aus Venedig prägend für eine ganze Epoche u. a. für seinen Schüler Heinrich Schütz wurde. Diesen ökumenische Aspekt vertreten auch die ausführenden Musiker: Der gemischte Chor aus Hünfelden-Mensfelden (feiert dieses Jahr sein 180-jähriges Jubiläum) unter der Leitung von Josef Schmitt (Elz), das Sacrale Blechbläserensemble und die Choralschola Villmar sowie Dekanatskirchenmusiker Martin Samrock (Diez) an der historischen Voigt-Orgel. Der Eintritt ist frei, Spenden sind wilkommen.

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17. Limburger Orgelspaziergang

Der traditionelle „Limburger Orgelspaziergang“ beginnt am Sonntag, 27. August, in der Limburger evangelischen Kirche am Bahnhof. Den Auftakt macht Kantorin Esther Thrun an der Weigl-Orgel um 14 Uhr. In insgesamt vier Innenstadtkirchen erwartet die Zuhörer ein abwechslungsreiches Programm mit Orgelmusik verschiedener Epochen. Von der evangelischen Kirche geht es um 14.45 Uhr in die St. Annakirche. Dekanatskantor Martin Buschmann wird dort die Schiegnitz-Orgel spielen. Anschließend begrüßt die italienische Gemeinde zu einem kurzen Empfang. An der Klais-Orgel erwartet Kantor Harald Opitz die Zuhörer um 16.00 Uhr in der Stadtkirche am Bischofsplatz. Um 16.45 Uhr schließt Domkantor Carsten Igelbrink den Orgelspaziergang im Limburger Dom. Der Erlös der Spenden geht an die ökumenische Suppenküche in Limburg.

TOCCADADA

Grafik: Jakob Piest

Am Sonntag, 11. Juni 2017 lädt TOCCATA Orgelkultur Limburg-Weilburg zu einem literarisch-musikalisch-dadaistischen Nachmittags- und Abendprogramm ein.

Literarischer Spaziergang „Richard Huelsenbeck und Weyer“

DADA im Taunus?! – Kein Witz, der Mitbegründer und wichtiger Chronist des Dadaismus Richard Huelsenbeck (geboren vor 125 Jahren in Frankenau) hatte Weyerer Wurzeln: Sein Großvater Christian Fink stammte aus dem Hintertaunus-Dorf und Huelsenbeck selbst hat den Ort nicht nur in seinem autobiographischen Manuskript „Die Vertreibung aus dem Paradies“ verewigt, sondern auch nachweislich im Jahr 1970 besucht. Begeben Sie sich mit Literaturwissenschaftler Reinhard Pabst und Lokalhistoriker Bernold Feuerstein auf eine literarisch-dadaistische Spurensuche durch den Ort. Treffpunkt um 15:17 Uhr an der Volkshalle im Villmarer Ortsteil Weyer.

Lesung und Performance „Hugo Ball, der magische Bischof der Avantgarde“

Vor 101 Jahren gründete Hugo Ball mit Emmy Hennings in Zürich das „Cabaret Voltaire“, das zur Wiege der Dada-Bewegung wurde (Tristan Tzara, Hans Arp, Richard Huelsenbeck und Marcel Janco). Ausgehend von der Idee des „Gesamtkunstwerks“ inszenierte Ball dort mehrere Dada-Veranstaltungen und trug im kubistischen Bischofskostüm erstmals als neue Kunstform seine Lautgedichte („Verse ohne Worte“) vor. Trotz dieser radikalen Ablehnung aller ästhetischen und moralischen Regelsysteme blieb Ball seiner katholischen Prägung zutiefst verhaftet.
Der Heidelberger Publizist, Literaturkritiker, Herausgeber und Rundfunkjournalist Michael Braun führt Sie durch die Gedankenwelt des Dichters, Dadaisten und Mystikers Hugo Ball. Ergänzt wird die Lesung durch Lautgedichte Balls, vertont von Theodore Antoniou, mit Dietmar Korthals (Klavier) und Bernold Feuerstein (Bariton). Beginn um 19:16 Uhr im Pfarrsaal (Unterkirche) St. Peter und Paul Villmar.

Konzert „Organa Dada“

Gibt es dadistische Orgelmusik? Eigentlich nicht. Doch was wäre – wenn? Wie hätte sich dies angehört? Dieser Frage ging der Organist der Dortmunder Pauluskirche, Dietmar Korthals, dort im vergangenen Jahr anlässlich des Festivals „dadado100“ zum 100-jährigen Dada-Jubiläum nach. Richard Huelsenbeck wuchs in Dortmund und Bochum auf und ist in der Familiengruft bei seinen Eltern und den Großeltern Fink auf dem Südwestfriedhof Dortmund begraben.
Die Verbindung Dortmund-Weyer-Villmar greift das musikalische Programm mit Dietmar Korthals auf. Auf der Villmarer Klais-Orgel und einer Truhenorgel erklingen Werke der Spätromantik (Gerard Bunk, Otto Heinermann) und der Avantgarde (Erwin Schulhoff, Mauricio Kagel). Michael Braun liest dazu weitere Dada-Texte. Beginn um 20:17 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Villmar.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.

7. Hadamarer Orgelspaziergang


Der Hadamarer Orgelspaziergang nimmt am „Tag für die Literatur“ im Literaturland Hessen zum Jahr des Reformationsjubiläums protestantische und katholische Lieddichtung in den Blick.

14:00 Uhr – Ägidienkirche (Mönchberg): „Aus der Dunklen Zeit“
Orgel und Regal: Martin Buschmann und Michael Loos
Die erste Station in der Ägidienkirche auf dem Mönchberg (Thema: „Aus der dunklen Zeit“) erinnert an die Verbrechen Nazi-Deutschlands in der Tötungsanstalt Hadamar. Dichter wie Jochen Klepper, Franz Johannes Weinrich und Dietrich Bonhoeffer drückten ihre Ablehnung des mörderischen Regimes „zwischen den Zeilen“ ihrer geistlichen Lieder aus.

14:45 Uhr – Liebfrauenkirche: „Kontrafaktur“
Choralscholen St. Marien Limburg und St. Peter und Paul Villmar
Orgel: Martin Samrock
In der gotischen Liebfrauenkirche, der ältesten Kirche in Hadamar, verweist das Thema: „Kontrafaktur“ die Bedeutung der Gregorianik für die Anfänge des deutschen Kirchenliedes. Die Schola singt die lateinischen Vorlagen, gefolgt von deren Bearbeitung als Orgelmusik in Form von Choralvorspielen und -begleitungen aus der Reformationszeit sowie davon inspirierten jüngeren Werken.

15:30 Uhr – Schlosshof und Gewölbekeller: Kaffeepause

16:15 Uhr – Ev. Schlosskirche: „Reformation“
Orgel und Truhenorgel: Martin Buschmann
In der Evangelischen Schlosskirche (Thema: „Reformation“) begegnen wir den historischen Ereignissen von Reformation und Gegenreformation in Nassau Hadamar. Literarisch hat dies Wilhelm Heinrich in der 1856 erschienenen Novelle „Gräfin Ursula“ (Gattin von Fürst Johann Ludwig von Nassau-Hadamar) aufgegriffen, in welcher er die musikalische Seite der Gräfin erwähnt. Das Konzert stellt die kirchenmusikalischen Neuschöpfungen der Reformation in ausgewählten Orgelwerken vor.

17:00 Uhr – Kath. Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk: „Gegenreformation“
Orgel: Michael Loos
Abschließend geht es in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk, der ehem. Jesuitenkirche (Thema: „Gegenreformation“) um den Einfluss der Jesuiten – u. a. in ihrer Niederlassung in Hadamar. Neben jesuitischen Neudichtungen (z. B. von Friedrich Spee) fanden die populären Kirchenlieder der Reformation Eingang in katholische Gesangbücher. Ein prominentes Beispiel ist das von Landgraf Ernst von Hessen-Rheinfels-Rotenburg 1666 herausgegebene „Rheinfelsische Gesangbuch“. Das Jesuitentheater war von örtlichen Autoren aus dem Orden geprägt. Es erklingt Orgelmusik von der Zeit der Reformation bis ins 20. Jh. im Wechsel mit Texten, die das Spannungsfeld von Reformation und Gegenreformation aufgreifen.

16. Limburger Orgelspaziergang

Am Sonntag, dem 28. August 2016 findet wieder der alljährliche Limburger Orgelspaziergang statt. Bereits zum 16. Mal laden vier kurzweilige Konzerte an den verschiedenen Orgeln der Innenstadtkirchen zum Verweilen ein. Beginn ist um 14.00 Uhr in der Evangelischen Kirche am Bahnhof mit Esther Thrun, gefolgt von der zweiten Station in der Annakirche um 14.45 Uhr mit Martin Buschmann. Im Anschluss daran begrüßt die italienische Gemeinde die Zuhörer vor der Kirche mit Kaffee und Kuchen, bevor es in der Stadtkirche um 16.00 Uhr mit dem musikalischen Programm gestaltet von Harald Opitz weitergeht. Den Abschluss bildet das Konzert im Dom um 16.45 mit Carsten Igelbrink. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zu Gunsten der Hospizdienste Limburg e.V. gebeten.

Abschlusskonzert des Villmarer Orgelsommers am 14. August 2016

schroeder
Zum Abschlusskonzert des diesjährigen Villmarer Orgelsommers laden TOCCATA Orgelkultur Limburg-Weilburg e. V. und die Katholische Kirchengemeinde Villmar am Sonntag, 14. August um 18 Uhr in die barocke Pfarrkirche St. Peter und Paul ein. An der Klais-Orgel spielt Johannes Schröder (Wirges) von Johann Sebastian Bach Praeludium und Fuge in C-Dur BWV 547 und vier Bearbeitungen des Chorals „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, von Felix Mendelssohn Bartholdy die Orgelsonate Nr. 4, von César Franck vier Stücke aus „L’Organiste“ sowie von Camille Saint-Saëns aus den „7 Improvisationen“ Nr. 5-7.

Johannes Schröder (*1991) erhielt seinen ersten Klavier-, Tonsatz- und Kompositionsunterricht im Alter von 12 Jahren bei Prof. Peter Schneider (Essen), gefolgt von erstem Orgelunterricht. 2009-2012 erhielt er Unterricht bei Domorganist Prof. Stefan Schmidt (Würzburg) und absolvierte ergänzende Studien zur Improvisation bei Frédéric Blanc (Paris). Seit Oktober 2011 studiert er katholische Kirchenmusik und Orgel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und ist Stipendiat der „Stiftung DEY“ des Bistums Limburg. Johannes Schröder ist seit Mai 2014 als hauptamtlicher Kirchenmusiker am „Westerwälder Dom“ in Wirges tätig.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Zweites Konzert des Villmarer Orgelsommers 2016: „Musikalische Europareise“

Europareise
Zum zweiten Konzert des diesjährigen Villmarer Orgelsommers laden TOCCATA Orgelkultur Limburg-Weilburg e. V. und die Kirchengemeinde am Sonntag, 31. Juli um 18 Uhr in die Ev. Kirche Seelbach ein. Das Heidelberger Vocalensemble „Die Toscaninis“ unter der Leitung von Lorenz Miehlich und Organist Michael A. Müller, Kirchenmusiker in Leimen, führen die Besucher auf eine musikalische Reise durch Europa. Es erklingen u .a. Chorwerke von Palestrina, Byrd und Brahms sowie zwei neue Stücke für Chor und Orgel von Bernhard Hemmerle. Lorenz Miehlich singt ferner aus den Biblischen Liedern von Antonin Dvorak. Michael A. Müller wird eigene Kompositionen auf der historischen Voigt-Orgel spielen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Eröffnungskonzert Villmarer Orgelsommer 2016: „Bach und Wagner durch die Brille von Franz Liszt – Originale und Bearbeitungen eigener und fremder Werke“

Elke_Michel-Blagrave
Das Eröffnungskonzert des Villmarer Orgelsommers 2016, zu dem die Pfarrei St. Peter und Paul Villmar und TOCCATA Orgelkultur Limburg-Weilburg am Sonntag, 17. Juli um 18 Uhr in die barocke Pfarrkirche einladen, steht im Zeichen der Komponisten Johann Sebastian Bach und Franz Liszt.

An der Klais-Orgel spielt Dr. Elke Michel-Blagrave, Kirchenmusikerin der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Berchtesgaden. Auf dem Programm stehen u. a. die Bearbeitung eines Vivaldi-Violinkonzerts für Orgel von J. S. Bach, dessen Praeludium und Fuge in G sowie von F. Liszt Transkriptionen für Orgel aus seinem Oratorium „Christus“, aus zwei Bach-Kantaten sowie der Pilgerchor aus Wagners „Tannhäuser“ und die Fantasie über B-A-C-H.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Villmarer Orgelsommer 2016

Orgelsommer2015

Auch in diesem Jahr bereichert der Villmarer Orgelsommer zur Ferienzeit das Musikleben der Region. Den Auftakt macht am 17. Juli an der Klais-Orgel der Pfarrkirche St. Peter und Paul zu Villmar Dr. Elke Michel-Blagrave, Kirchenmusikerin der Ev-Luth. Kirchengemeinde Berchtesgaden, mit „Bach und Wagner durch die Brille von Franz Liszt – Originale und Bearbeitungen eigener und fremder Werke“. Das zweite Konzert in der Ev. Kirche zu Villmar-Seelbach verbindet unter dem Motto „Orgel plus Chor“ das Vocalensemble „Die Toscaninis“ unter der Leitung von Lorenz Miehlich (Heidelberg) mit dem Leimener Kirchenmusiker Michael A. Müller an der historischen Voigt-Orgel. Das Konzert ist zugleich Abschluss eines Stimmbildungsseminars in Hübingen (Westerwald). Den Schlusspunkt der Reihe bildet ein Konzert in St. Peter und Paul Villmar mit Johannes Schröder, Kirchenmusiker am „Westerwälder Dom“ in Wirges. Er spielt Werke von Bach, Mendelssohn, Franck und Saint-Saëns. Die Konzerte beginnen jeweils um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Stimmbildungskurs in Hübingen (Westerwald) mit Lorenz Miehlich 28.-31. Juli 2016

„Worte, Weisen und Visionen“ – Konzert zur Ausstellung „Hildegard von Bingen“ am 8. Mai 2016 in Villmar

Hildegard-Plakat
Das Begleitprogramm zur Ausstellung „Hildegard von Bingen“ des Diözesan-Bildungswerks Limburg, die vom 24. April bis zum 16. Mai in der Villmarer Pfarrkirche St. Peter und Paul zu besichtigen ist, bietet einen besonderen musikalischen Leckerbissen: Für Sonntag, dem 8. Mai um 17 Uhr laden die Kirchengemeinde und TOCCATA Orgelkultur Limburg-Weilburg e. V. zu einem Konzert ein, das sich unter dem Motto „Worte, Weisen und Visionen“ besonders der Musik Hildegards widmet. Ausführende sind die aus Villmar stammende Sopranistin Angela Baier-Banthien, die Choralscholen Villmar und St. Marien Limburg sowie der Limburger Domorganist Carsten Igelbrink an der Klais-Orgel.

Villmar ist mit der hl. Hildegard auf zweierlei Weise verbunden, und zwar über die Trierer Benediktinerabtei St. Matthias, die von 1053 bis 1802 Pfarr- und Grundherr von Villmar war: Zum einen fällt in den Aufenthalt von Papst Eugen III. in der Abtei im Winter 1147/48 anlässlich der Trierer Synode sowohl die Erlaubnis für Hildegard, ihre Visionen zu publizieren, als auch die Bestätigung der Schenkung des Königshofs Villmar durch Kaiser Heinrich III. an das Kloster. Hinzu kommt der ausführliche Briefwechsel Hildegards mit dem Konvent. Zum anderen befand sich eine der wichtigsten Abschriften von Hildegards Natur- und Heilkundewerk „Physica“ Anfang des 14. Jh. in der Bibliothek der Außenstelle Villmar, wie ein Besitzvermerk im vorderen Innendeckel verrät. Die Handschrift befindet sich heute in der Bibliotheca Medicea Laurenziana zu Florenz.

Auf dem Programm stehen Lieder Hildegards, deren Texte und Melodien sie selber schrieb. Der visionäre Charakter ihrer Werke zeigt sich auch in dieser Musik, deren ausgreifender Tonumfang die übliche Musizierpraxis des 12. Jahrhunderts überschreitet und sängerisch recht hohe Anforderungen stellt. Aus ihrem Gesamtwerk „Symphonia armonie celestium revelationum“ (= „Symphonie der Harmonie der himmlischen Erscheinungen“), einer Sammlung von 77 geistlichen Liedern, die im „Wiesbadener Riesenkodex“ überliefert ist, erklingen fünf Gesänge, die teils solistisch, teils vom Schola-Ensemble oder auch in Alternatim-Praxis im Wechsel mit der Orgel ausgeführt werden. Darunter die Sequenz „O Euchari“ und der Hymnus „Mathias sanctus“, worin Hildegard ihre enge Verbindung zu der Trierer Abtei ausdrückt.

Eine Brücke in die Gegenwart schlägt die Uraufführung von drei geistlichen Liedern des Villmarer Kirchenmusikers und Komponisten Bernhard Hemmerle: Ein Hildegard-Hymnus für Sopran-Solo und Schola sowie zwei Gesänge (Ave Maria und Ave verum) für Solo-Stimme und Orgel. Ein weiteres Element des Konzerts bildet, inspiriert von Hildegards visionärer Klangwelt, das improvisierte Orgelspiel – gemäß einem Zitat des französischen Organisten Charles-Marie Widor: „Orgelspielen heißt einen mit dem Schauen der Ewigkeit erfüllten Willen offenbaren.“ Ergänzt werden die musikalischen Darbietungen durch Texte aus den Schriften Hildegards.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.